Sind alle Risikoänderungen sofort dem Versicherer zu melden?

Nein, nur ganz bestimmte Gefahrerhöhungen sind dem Versicherer während der Vertragslaufzeit zur D&O-Managerhaftpflichtversicherung zu melden.

Unterbleiben diese Mitteilungen, kann die Versicherung im Leistungsfall die Entschädigungszahlung verweigern.

Bedingungsgemäß sind auf jeden Fall folgende 4 Gefahrerhöhungen an den Versicherer Liberty mitzuteilen:

  1. Emission oder Privatplatzierung von Wertpapieren eines versicherten Unternehmens
  2. Änderung der Anteilseignerstruktur oder der Stimmrechtsverhältnisse beim Versicherungsnehmer um mehr als 30 %
  3. Erwerb oder die Gründung neuer Tochtergesellschaften, deren Wertpapiere oder Stellvertreterzertifikate (z. B. Depositary Receipts) an einer Börse oder in den USA außerbörslich oder im Wege einer Privatplatzierung gehandelt werden
  4. Erwerb oder die Gründung neuer Tochtergesellschaften, bei denen es sich um ein Finanzdienstleistungsunternehmen handelt. 

Diese genannten Risikoveränderungen sind nur versichert, wenn der Versicherer sie in Textform in den Versicherungsvertrag explizit einschließt. Aufgrund der Risikoerhöhung bleibt es dem Versicherer vorbehalten weitere Zusatzbedingungen für diese neuen Umstände zu formulieren sowie eine zusätzliche Prämie zu erheben.

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