Kriterium
1. Vertragsgrundlagen/ Versicherungsbedingungen
2. Stand der Datenerhebung
3. Versicherter Personenkreis
4. Tochterunternehmen

Die Versicherungsgesellschaften unterscheiden dabei in bestehende Tochterunternehmen und während der Versicherungslaufzeit  NEU hinzukommende Tochterunternehmen.

 

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5. Gründungsphase einer Tochtergesellschaft

In den D&O-Bedingungen gelten zwar Tochterunternehmen i.d.R. als mitversichert. Befindet sich ein Tochterunternehmen noch in der Entstehungsphase oder Gründungsphase, so kann es im Schadensfall zu unterschiedlichen Interpretationen kommen, ob in dieser Gründungphase bereits ein Tochterunternehmen vorliegt und somit als mitversichert gilt.

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6. ODL-Deckung (Fremdmandate)

Werden eigene Mitarbeiter in Organe fremder Unternehmen für Leitungs- oder Aufsichtstätigkeiten entsendet, so können diese Fremdmandate auch im Rahmen einer D&O-Versicherung eingeschlossen werden. Die D&O-Versicherer unterscheiden bei den sog. ODL-Mandaten (ODL = outside directorship liability) zwischen Profit und Non-Profit Unternehmen.

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7. Operative Tätigkeit
8. Definition Vermögensschadenbegriff

Für die D&O-Versicherung beschränkt sich üblicherweise der Versicherungsschutz nur auf Vermögensschäden. Sind zusätzlich Vermögensschäden, die aus einem Personen- oder Sachschaden folgen mitversichert, so spricht man von erweiterten Vermögensschäden. 

Entschädigungen bei psychischen Beeinträchtigungen (mental anguish oder emotional distress) von Arbeitnehmern durch Verletzung von Vorschriften des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) oder vergleichbarer(ausländischer) Rechtsvorschriften subsumieren einige Versicherungsgesellschaften auch als Vermögensschäden.

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9. Definition Pflichtverletzung

Die D&O-Versicherer verwenden hier die Begriffe wissentliche, vorsätzliche, direkte vorsätzliche oder bedingt vorsätzliche Pflichtverletzungen.

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10. Company Reimbursement (Freistellung)

Bei dieser Klausel steht  der Versicherungsanspruch aus der Versicherungsleistung dem Unternehmen als Versicherungsnehmer zu und nicht der versicherten Person. Die versicherte Person wird im Rahmen von Außenhaftungsansprüchen durch das Unternehmen freigestellt. Ein vorhandener Schaden verlagert sich dann auf die Versicherungsnehmerin (das Unternehmen).

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11. Zurechnungsklausel
12. Allokationsschäden (Mischfälle)

Hier handelt es sich um Haftungsansprüche (Mischfälle) die sich gegen

  • versicherte Personen als auch nicht versicherte Personen oder
  • versicherte Personen als auch gegen den Versicherungsnehmer oder eine Tochtergesellschaft oder versicherte als auch nicht versicherte Sachverhalte

richten können. Der Anteil der entstandenen (Abwehr)-Kosten bzw.  der Vermögensschäden gilt im Rahmen der D&O-Versicherung nach der Haftungsquote mitversichert.

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13. Weltweiter Versicherungsschutz
14. unbegrenzte Rückwärtsdeckung

Im Rahmen der unbegrenzten Rückwärtsdeckung (Rückwärtsversicherung) gelten auch Ansprüche von begangenen Pflichtverletzungen mitversichert, die bereits vor Vertragsbeginn verursacht wurden.
Bekannte Pflichtverletzungen sind vom Versicherungsschutz jedoch ausgeschlossen.
Beim Erwerb von Tochtergesellschaften gelten besondere Regelungen.

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15. mitteilungspflichtige Gefahrerhöhungen

Treten nach Vertragsabschluss risikorelevante Änderungen ein, die einen Schadeneintritt oder eine Vergrößerung eines Schadens wahrscheinlicher machen, sind diese Änderungen unverzüglich der Versicherungsgesellschaft zu melden. Unterbleibt die rechtzeitige Meldung kann der Versicherer im Schadensfall leistungsfrei sein.

Gerade bei D&O-Versicherungen ist darauf zu achten, dass nur wenige explizit aufgeführte Risikoänderungen mitteilungspflichtig sind.

Änderungen in der Anteilseignerstruktur, Börsengänge oder Erwerb bzw. Gründung von Tochtergesellschaften in den USA gehören üblicherweise zu den anzeigepflichtigen Gefahrerhöhungen

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16. vorsorgliche Umstandsmeldung

Besteht die Möglichkeit einer Pflichtverletzung, so können die Versicherten vorsorglich diesen Umstand melden. Zum Zeitpunkt der Schadenmeldung gilt dann die gegenwärtige Versicherungssumme. Die vorsorgliche Umstandsmeldung dient als Sicherungsfunktion der Versicherungssumme.

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17. Nachmeldefrist

Nachmeldefristen haben erhebliche Auswirkungen auf den Versicherungsumfang (und auch auf die Prämienhöhe). Die Versicherungsgesellschaften unterscheiden zwischen verfallbaren und unverfallbaren Nachmeldefristen.
Die Nachmeldefristen betragen seit Ende 2010 aufgrund des Restrukturierungsgesetzes üblicherweise je nach Anbieter zwischen 6-120 Monaten. Einige Versicherungsgesellschaften staffeln die Nachmeldefristen je nach abgelaufener Dauer der D&O-Versicherung oder offerieren sogar unbegrenzte Nachmeldefristen.
Ist eine verfallbare Nachmeldefrist vereinbart, so endet automatisch die Meldefrist mit Beginn eines neuen D&O-Vertrags.

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18. Abwehrkostenzusatzlimit

Reicht die im Versicherungsschein ausgewiesene Versicherungssumme nicht aus, so steht eine zusätzliche Versicherungssumme für die Vertragslaufzeit zur Verfügung. Die ergänzende Versicherungssumme gilt ausschließlich für die damit zusammenhängenden Abwehrkosten.

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19. Anwaltswahl
20. Notfallkosten

Müssen ohne weitere Verzögerung notwendige Verteidigungsmaßnahmen durch einen Rechtsanwalt eingeleitet werden (z.B. bei Fristen), ersetzt der Versicherer diese Kosten, sofern er unverzüglich vom Schadenfall im Nachhinein unterrichtet wird.
Notfallkosten werden auch als Sofortkosten bezeichnet.

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21. Strafrechtsschutz/behördlicher Rechtsschutz
22. Arrest- und Auslieferungsverfahren
23. Sicherheitsleistungen

Hier handelt es sich i.d.R. um Kautionen

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24. Bereicherung
25. Tätigkeitsverbot
26. Unterlassungs - und Auskunftsansprüche
27. Reputationsschäden/ Persönlichkeitsverletzungen

Leidet durch einen Versicherungsfall das Ansehen der versicherten Person, so können erforderliche Gegenmaßnahmen zur Wiederherstellung des Ansehens ergriffen werden. Die notwendigen Aufwendungen z.B. für externe Public-Relations-Berater sind in der Regel bis zu einem Höchstbetrag im Rahmen der D&O-Versicherung mitversichert (Sublimit). Die Beauftragung sollte mit dem Versicherer abzugestimmt werden.

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28. Rufschädigung – Übernahme der Kosten einer Privatklage
29. Verzicht auf Anfechtung und Rücktritt
30. Kündigungsverzicht im Schadenfall

Im Leistungsfall (Schadenregulierung) verzichtet die Versicherungsgesellschaft auf eine sofortige Vertragskündigung und kann die D&O-Versicherung erst zum regulären Vertragsablauf kündigen. Die Kündigungsverzichtsklausel ermöglicht bei drohender Vertragskündigung dem versicherten Unternehmen in aller Ruhe einen Anschlussvertrag bei einem neuen Versicherer zu suchen. Gemäß Versicherungsvertragsgesetz  (§ 111 VVG) haben normalerweise beide Vertragsparteien die Möglichkeit nach einem Schadenfall eine Vertragskündigung auszusprechen.

 

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31. Rückforderungsverzicht bei Kosten

Stellt sich nachträglich heraus, dass der Versicherer zur Leistung nicht verpflichtet war und die Versicherungsgesellschaft hatte bereits Kosten für die Schadenbearbeitung übernommen, so kann diese die (ungerechtfertigten) Aufwendungen wieder vom Versicherungsnehmer/versicherte Person zurückfordern.

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32. Gehaltsfortzahlung bei Aufrechnung

Die dienstvertraglichen Gehaltsansprüche der versicherten Person, werden aufgrund behaupteter Ansprüche durch das Unternehmen aufgerechnet. Die Versicherungsgesellschaft erbringt für einen bestimmten Zeitraum bis zu einem vereinbarten Sublimit die monatlichen Zahlungen für das Organ (Gehaltszahlungsersatzfunktion)

 

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33. Reisekosten versicherter Personen und Angehöriger
34. Kündigungsfrist
35. Angebotserstellung / Antragstellung
36. Sofortige Deckungszusage

 

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