Gefahrerhöhung (anzeigepflichtig)

Treten nach Vertragsabschluss risikorelevante Änderungen ein, die einen Schadeneintritt oder eine Vergrößerung eines Schadens wahrscheinlicher machen, sind diese Änderungen unverzüglich der Versicherungsgesellschaft zu melden. Unterbleibt die rechtzeitige Meldung kann der Versicherer im Schadensfall leistungsfrei sein.

Gerade bei D&O-Versicherungen ist darauf zu achten, dass nur wenige explizit aufgeführte Risikoänderungen mitteilungspflichtig sind. Änderungen in der Anteilseignerstruktur, Börsengänge oder Erwerb bzw. Gründung von Tochtergesellschaften in den USA gehören üblicherweise zu den anzeigepflichtigen Gefahrerhöhungen.

Für die Firmen-D&O Managerhaftpflicht von KuV24-manager.de gibt es nur 4 anzeigepflichtige Gefahrerhöhungen:

  1. Emission oder Privatplatzierung von Wertpapieren eines versicherten Unternehmens
  2. Änderung der Anteilseignerstruktur oder der Stimmrechtsverhältnisse beim Versicherungsnehmer um mehr als 50 %
  3. Erwerb oder die Gründung neuer Tochtergesellschaften, deren Wertpapiere oder Stellvertreterzertifikate (z. B. Depositary Receipts) an einer Börse oder in den USA außerbörslich oder im Wege einer Privatplatzierung gehandelt werden
  4. Erwerb oder die Gründung neuer Tochtergesellschaften, bei denen es sich um ein Finanzdienstleistungsunternehmen handelt.

Bei der persönlichen D&O von KuV24-manager.de sind systembedingt nur Änderungen im Mandat unverzüglich anzuzeigen, z.B. bei Funktions- oder Unternehmenswechsel.

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